Wissenswertes

Ein Wort vorweg:
Jeder Mensch der mit der Diagnose Krebs konfrontiert wird - ob bei sich selbst oder bei Angehörigen und Freunden - erlebt einen kurz- oder gar langanhaltenden Schock.

Wir sind noch immer stark in der Meinung verhaftet, dass Krebs gleich Tod bedeutet. Unsere Angst überdeckt die Tatsache, dass dank der modernen Medizin der Großteil der Patienten am Leben erhalten oder vollständig geheilt werden kann.

Diese Diagnose führt viele Menschen in einen Zustand von Resignation und Depression oder in einen Zustand von Übererregtheit und des „Nicht-Wahr-Haben-Wollen“.

Beide Reaktionen sind verständlich, sollten aber von einer sinnvollen Therapie der Krebserkrankung und einer gezielten Lebensführung abgelöst werden.

Körper und Seele leiden

Krebs ist eine Erkrankung die sowohl Ihren Körper als auch Ihre Seele betrifft. Daher ist es ganz wichtig, auch für beide Anteile die richtigen Therapeuten auszuwählen.

Suchen Sie für sich unbedingt einen erfahrenen Hausarzt (ev. zusätzlich auch einen Klinikarzt aus), der Sie durch die schwere Zeit begleiten wird und mit dem Sie Alles (aber wirklich Alles ! ) besprechen können und auch sollen. Einen Arzt für Allgemeinmedizin deshalb, weil erfahrungsgemäß Probleme aus allen Gebieten der Medizin auftreten können und Zusammenhänge sehr früh erkannt werden sollten. Der Hausarzt sollte allerdings unbedingt auch für alternative Therapien offen sein !

Besprechen Sie mit diesen Ärzten die Therapie, die Chancen, die Risiken und sonstige Möglichkeiten. Suchen Sie in Ihrer Familie oder bei Ihren Freunden Personen aus, mit denen Sie ebenfalls offen über alle Sorgen, Ängste und Nöte sprechen können, und von denen Sie glauben, dass sie selbst die nötige Kraft haben.

Sollten Sie, aus welchen Gründen auch immer, solche Personen nicht finden, gehen Sie in eine Selbsthilfegruppe oder zu einen Psychotherapeuten Ihres Vertrauens.

Behandlungsmöglichkeiten

Die Operation

Die meisten Krebskrankheiten gehen mit der Entstehung einer Geschwulst – eines Tumors – einher: Daher ist es meist notwendig, diesen Tumor zu entfernen. Dank der immer besseren und gezielten Operationstechniken müssen Sie sich vor der Operation nicht fürchten. Die meisten Operationen sind Routineeingriffe geworden nach internationalen Standards.

Die Bestrahlung

Auch die Bestrahlung wird immer zielgerichteter und damit schonender eingesetzt. Somit wird die Belastung für den Menschen verringert. Diese wird in speziellen Zentren ebenfalls nach internationalen Normen durchgeführt.

Die Chemotherapie

Bei dieser Therapie werden Krebszellen abgetötet. Dabei werden auch andere Zellen angegriffen. Daher kommt es zu unerwünschten Nebenwirkungen wie Harrausfall, Erbrechen usw. Auch diese Behandlung haben weithin ihren Schrecken verloren, weil es neuere und wirksamere Präparate und zugleich wirksamere Zusatzpräparate gibt (siehe auch Rubrik CHEMO).

Alle diese Therapien sind millionenfach bewährt und sollten von Ihnen unbedingt angenommen werden.


Zusätzliche Medikamente und Naturheilmittel

Keine andere Erkrankung hat der Boulevard-Presse zu so vielen Artikeln über „Wundermittel“ und „Wunderdiäten“ Anlass gegeben.

Natürlich will jeder Betroffene selbst etwas zu seiner Genesung beitragen und hofft insgeheim auf die Heilwirkung dieser Präparate und Diäten (Details siehe Rubrik ALTERNATIVTHERAPIEN ).

Doch Vorsicht! Viele dieser Mittel sind nicht geprüft und können auch mehr schaden als helfen .


Das wichtigste: Nicht den Mut verlieren !