Impfgegner

Die unendliche Geschichte: Impfen ja oder nein

Hauptargumente der Impfgegner:

1. Sind denn wirklich „Erreger“ die Ursache von Krankheiten? Denn in der Naturheilkunde gilt ja der Satz: „Die Mikrobe ist nichts, das Terrain ist alles.“
2. Viele Impfstoffe (vor allem frühere) enthalten Quecksilber, Formaldehyd und andere gefährliche Substanzen.
3. In vereinzelten Fällen kommt es zu neurologischen Nebenwirkungen, ja sogar Todesfälle in den Stunden nach einer Impfung (vor allem im Säuglingsalter) sind nachgewiesen.
4. Kinderkrankheiten nehmen in der Regel einen milden Verlauf oder treten vielleicht überhaupt nicht auf, wenn man auf eine gesunde Lebensweise achtet. Warum also impfen?
5. Überstandene Kinderkrankheiten stärken das Immunsystem.
6. Impfungen sollen den dramatischen Anstieg von „Hyperaktivitätsstörungen“ und auch den der „Allergien“ verursachen usw.


Dazu möchte ich folgende Antwort geben:

Sicherlich haben alle Impfgegner Recht, wenn sie behaupten, dass ein optimales Milieu im Körper mit einem auf Vordermann gebrachten Immunsystem Erreger jeglicher Art abwehren würde.

Nur bitte schön: Wie soll man das mit Garantie erreichen können und vor allem messen?

Auch bei gesündester Lebensführung ist man im Einzelfall nicht gefeit vor der einen oder anderen Erkrankung. Den Beweis liefern Millionen von Menschen, die weltweit täglich an Infektionskrankheiten erkranken. Und Tag für Tag sterben tausende ungepimpfte Menschen an Tetanus (Wundstarrkrampf), Masern, Tuberkulose, Grippe usw.

Ich persönlich kann aus meiner über 35- jährigen Praxis als Arzt eine Fülle von Beispielen erwähnen, wie Menschen trotz gesündester Lebensweise und positivem Denken in erstaunlich jungen Jahren an schwerwiegenden Infektionserkrankungen verstorben sind oder ihr weiteres Leben mit einer Behinderung leben müssen.